Wandern

Slehdornweg

Länge : 3,2 km - Dauer : 75 min.
Beschilderung: braun

Besucherzentrum De NachtegaalDer Schlehdornweg beginnt am Edukativen Naturzentrum "De Nachtegaal" und schlängelt sich an den Tennisplätzen vorbei zum Calmeynbos. Vorherrschende Baumsorten sind die kanadische Pappel und der Ahorn. Die Bäume sind nicht besonders hoch, doch bilden sie wegen ihres launischen Wachtums und ihrer offenen Struktur ein einzigartiges Biotop an der Küste. Im Unterholz finden wir vor allem Vogelkirsche und Jungahorn. Vorbei am Gemeindefriedhof wandern wir auf dem malerischen Künstlerweg an der Grenze zwischen Acker und Düne. Die Dünen sind hier nur sparsam bepflanzt mit Schwarztannen. Der humusarme Boden sorgt für eine sehr große Vielfalt an Pflanzen wie Leuchter, Mauerpfeffer, Dünensternmoos und andere Moosarten. In den niederen Lagen finden wir typische Dünensträucher wie Schlehdorn, Dünendorn, Maidorn, Kardinalsmütze, Wilder Liguster und Holunder. Im Frühjahr suchen Vögel wie der Schwarzkopf, die Nachtigall, Hänfling und Grasmücke hier Nistmöglichkeiten. Im Herbst sind vor allem Drosseln, Krähen und zahlreiche Zugvögel auf der Suche nach reifen Beeren. Unsere Wanderung führt uns auch zu einer 22 Meter hohen Düne, von der aus man eine schöne Aussicht auf das Naturschutzgebiet und die Umgebung genießt. Wichtig zu wissen ist, daß in Kürze das Besucherzentrum für das Publikum geöffnet wird. Neben einer ständigen Ausstellung über die Entstehung der Dünen und einer Muschelsammlung ist auch das Zentrum selbst einen Besuch wert.

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Helmweg

Länge: 1,7 km - Dauer: 45 min.
Beschilderung: gelb

Die WesthoekdünenDer Helmweg verläuft in ost-westlicher Richtung größenteils durch die imposante zentrale Stuifdüne und schlängelt sich vorbei an Dünensenken, die mit Ontariopappeln bepflanzt sind, um den aufrückenden Sand zu befestigen. Wir folgen dem Weg durch eine Senke, in der Pflanzen wie Dünenveilchen, Rundes Wintergrün und Morelle zu finden sind zwischen Bodendeckern. Rotkehlchen und Grasmücke brüten hier. Die zentrale Stuifdüne macht die volle Dynamik der Sandbewegung deutlich : am südlichen Rand drohen begrünte Wege langsam zu versanden, krumm gewachsene Holunder- und Ligustersträucher stämmen sich gegen die Sandmassen, tragen aber mit Saftpflanzen wie dem Laugenkraut zum Bild einer Wüste bei. Als Folge von Regen und Wind findet man einige prächtige Erosionsformen im Sand. Der Helmweg schließt an den Grenspad an.

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Ostgrenzpfad

Länge: 2,1 km - Dauer: 65 min.
Beschilderung: grau

Die WesthoekdünenDer Oostergrenspad verläuft von Süd nach Nord und verbindet den Beginn des Fischerdorfes mit der Duinhoekstraat in Adinkerke. Zum größten Teil verläuft dieser bequem zu gehende Weg durch die große südliche Senke. Die Vegetation ist sehr dicht und wird von Liguster, Holunder und Dünendorn dominiert. Im Frühjahr kann man hier zahlreiche Singvögel hören. Im Spätjahr ist es vor allem die Haubenlerche, die sich an den vielen Beeren gütlich tut. Der zweite Teil der Wanderung führt uns zu einem recht hohen, mit Ontariopappeln bewachsenen Dünenrücken. Hier besteht Verbindung zum Ligusterpad und Helmpad. Die Kräutervegetation ist hier wegen der Trockenheit weniger sortenreich, doch gibt es Bittersüß, klebrigen Reiherschnabel und Schirmhabichtskraut. Vorherrschende Art ist hier das Helmgras und dort, wo die Düne stabilisiert ist, die Sandsegge.

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Ligusterpfad

Länge: 2 km - Dauer: 60 min.
Beschilderung: zartgrün

Die WesthoekdünenDer Ligusterpad verläuft von Süd nach Ost, berührt im Gegensatz zum Oostergrenspad die zentrale Stuifdüne weiter westlich. Der erste Teil führt durch die südliche große Senke und bringt Abwechslung von dichtem Strauchwuchs und freien Flächen. Diese Zone ist besonders geeignet, im Früh- und Spätjahr viele kleine Singvögel zu beobachten. Weiter geht es durch die zentrale Sandfläche. Vor allem der letzte Teil des Weges ist botanisch sehr interessant, ganz besonders die feuchtere nördliche Senke. In niederschlagsreichen Jahren kann man die Streifenkröte beobachten, auf sonnenbeschienenen Flächen kann man mit etwas Glück seltene Eidechsen sehen. Der Ligusterpad ist größenteils leicht begehbar.

 

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Grenzpfad

Länge: 1,7 km - Dauer: 45 min.
Beschilderung: orange

Die WesthoekdünenDer Grenspad verläuft in Nord-Süd-Richtung entlang der belgisch-französischen Grenze. Er verbindet den Weiler De Mol mit dem Meer, doch ist die Landschaft wegen des Campingplatzes Le Perroquet auf französischer Seite nicht sonderlich attraktiv. Der Wasserhaushalt in diesem Teil des Reservats ist intakt, wie sich an der reichen Kräutervegetation zeigt, die wiederum interessante Insekten anzieht. Hier und da wird die Strauchvegetation von Grasland verdrängt, so daß auf einer relativ kleinen Fläche unterschiedliche Biotope wie Rietland, Sträucher, Sandflächen, Helmdünen, ein kleiner Erlenhain auf altem Ackerland und ein Espenwäldchen durchquert werden. Der Grenspad ist bekannt für den Reichtum an Singvögeln und Schmetterlingen. Auf halbem Weg erreicht man die Helmdüne, und über eine Strandwanderung kann auch der Eingang zum Reservat am Fischerdorf erreicht werden.

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Westhoekpfad

Länge: 7 km - Dauer: 120 min.
Beschilderung: grün

Die WesthoekdünenDer Rundwanderweg erkundet die Umgebung des 340 ha großen staatlichen Naturreservats "De Westhoek", des größten zusammenhängenden Dünenmassivs an der Flämischen Küste. Ab dem Edukativen Naturzentrum "De Nachtegaal" führt die Wanderung zum Calmeynbos, einem 55 ha großen Testwald, der 1902-1903 von Maurice Calmeyn in den Dünen angepflanzt worden ist. Auffallend die bunte Mischung von Bäumen trotz des sandigen Untergrunds. Typische Pflanzen sind Ochsenzunge und Winterporzellan (im Frühjahr). Nach dem Waldstück führt der Weg durch das 90 ha große "Residentieel Urbanisatiegebied Westhoek", ein einzigartig parzelliertes Gebiet, das unterschiedliche Dünenniveaus berücksichtigt. Über einen Plattenweg erreicht man den Strand. Wir folgen der Küstenlinie bis zum Staatlichen Naturreservat "De Westhoek". In dieser geschützten Landschaft werden nacheinander verschiedene Dünentypen durchquert : die Vordünen, die nördliche Dünensenke, die zentrale Stuifdüne und die südliche Dünensenke. Diese unterschiedlichen Bodenformationen spiegeln sich in einer reichen Vegetation wieder : kahle Dünenrücken wechseln ab mit undurchdringlichem Gebüsch, Grasland und Wald, jeweils mit typischer, bisweilen seltener und sehr kostbarer Flora. (Parnassia, verschiedene Orchideenarten, Enzian). Typische Dünenvögel sind die Haubenlerche, das Rotkehlchen und die Wacholderdrossel. Vorbei am Wasserwerk der IWVA, das seit 1967 Trinkwasser aus dem Boden pumpt, kehren wir zum Ausgang zurück.

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Cabourpfad

Länge: 4,5 km - Dauer: 90 min.
Beschilderung: blau

Die CabourdünenDer Cabourpad ist eigentlich ein Wanderpfad im eigentlichen Wortsinn. Die Domäne ist in Privatbesitz, so daß nur darum herum gewandert werden kann. Landschaftlich ist es der Mühe wert, und leicht begehbar ist der Weg auch. An der Nordseite ist die Domäne seit jeher stark bewaldet mit Pappeln und Silberpappeln und daher weniger interessant, was wiederum wettgemacht wird durch das schöne Panorama an der Südseite. Der Wanderer kann nicht nur die Aussicht auf die Landschaft De Moeren, sondern auch den stark wellenförmigen Charakter der Cabourdünen genießen. Diese Dünen sind schon lange befestigt, so daß wir hier Pflanzen finden, die in anderen Dünengebieten selten oder überhaupt nicht anzutreffen sind. Fasan, Marder und Fuchs fühlen sich hier ebenso zu Hause wie das allgegenwärtige Kaninchen. Hier und da schlängelt sich der Weg durch ein Ulmenwäldchen mit Lauch und Winterporzellan im Unterholz. Die relative Ruhe im gesamten Dünengebiet zieht vor allem Vögel an. Die Steineule brütet hier gemeinsam mit dem Baumpieper, dem Grünen Specht, dem Baum- und Turmfalken. Das niedriger gelegene Bauernland ist feucht und ziemlich arm und umschließt die ganze Domäne wie ein natürlicher Puffer.

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Erbgutwanderung

Länge : 4,3 km - Dauer : 120 min
keine Beschilderung

das DumontviertelDie Wanderung beginnt am Rathaus, führt durch einige Villenviertel im charakteristischen eklektischen Stil, u.a. inspitiert vom Cottagestil, mit großen englischen und normannischen Häusern und Vermischung von klassizistischen Elementen. Entlang des Seedeiches ein paar typische Häuser zwischen jüngerem Hochhausbau. An der Ostseite eine Parzellierung aus den 30er Jahren mit modernistischer Bebauung.

 

 

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